Band 
Vierter Theil.
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Acht und zwanzigster Brief. Leigh.

würde mehr abwerfen, weil tausend mit Winterfut-ter versehene Schafe mehr einbringen werden, alsdie jetzigen tausend zweyhundert und fünfzig.

Daß der Boden mehr tragen wird, wenn er infünf Jahren nur zwey Kornärnten, und nie zweygleich auf einander trägt, als wenn in sechs Jahrendrey? und gleich hintereinander folgen, daran istkein Zweifel. Aber hierum besteht der Unterschiednicht allein. Welchen Vorzug gewinnt nicht meineEinrichtung bey dem Rübenbau, wozu das Landfleißig geackert, gedüngt, und zwey Mal aufgelo-ckert wird, und wenn die Schafe die Rüben fressen,so geben sie dem Acker gleichsam noch eine neue Dün-gung. Schwerlich wird man diesen Vorschlägenden Beyfall versagen können.

Ein andrer Umstand bey der hiesigen Schafs-wirthschaft, der in Erwägung gezogen zu werdenverdient, ist, daß sie mit den Schafmültern imWinter nicht pferchen. Sie entscheiden die Sachesehr kurz und sagen, es sey unmöglich, ihre Scha-fe stünden es nicht aus, die Lämmer würden alle ster-ben, und was dergleichen leere Einwendungen mehrsind, die allenfalls gültig scheinen möchten, weun csan keinem Orte in England geschähe. Ich will michnicht auf Norfolk, Suffolk und andre entfernteProvinzen berufen, sondern ihnen nur ihre Nach-barn in Wilrshire zum Exempel vorstellen. DieSchafe sind daselbst größer, und von eben dem Wer-the als die in Dorfetshire. Die Schafe pferchen denganzen Winter durch, und an manchen Orten lammensie in den Horden. Ist die Art dort so viel stärker,und die hiesigen vertragen es nicht, so sind jene umdesto vorzüglicher.

P r

Allein