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Acht und zwanzigster Brief. Leigh.
Allein das ist der Fall hier nicht; sondern die ein-mal eingerissene Gewohnheit. Bey den Meisten istder wichtigste Grund, weil es Vater und Grosva-tcr so gemacht haben. Ich kann deswegen nicht um-hin, diejenigen Besitzet hiesiger Gegenden, welcheihre Güter selbst verwalten, zu ersuchen ihre Heer-de, ohne Aufhören den ganzen Winter durch pfer-chen zu lassen.
Einige Pachter in Wiltshire haben, wo es nichtam Stroh zum Einstreuen fehlt, eine nachahmungs-würdige Gewohnheit. Sie lassen ihre Schafe aufeinen mit Horden umgebnen Platz pferchen, wel-cher nicht verändert und fleißig eingestreuet wird.Dieser Platz ist nahe beym Hofe und den Heuscho-bern: hier halten sie ihre Schafe im nassesten Wet-ter, und geben ihnen das Heu in Rauffen. Aufdiese Weise liegen die Schafe wärmer, und es wird«ine große Menge Dünger gewonnen.
Die Pachter hiesiger Gegendm verpachten ihreKühe an Viehmelker, für drey bis fünf PfundSterling das Stück, geben alle Schweine in Kauf,und lassen diese auch noch eine Stute mit einem Foh-len halten. So nachtheilig auch dieser Preis ist, sosage ich davon nichte, sondern tadle nur, daß hier-<aus eine sehr unvollständige Schweinszucht entsteht,welches allenthalben eine Sache von üblen Folgen ist.Das Schwein ist gewiß eines der wichtigsten Thierebey der Landwirthschaft. Wird die Nutzung vonihnen mit den von den Kühen an die Kuhmelkcr zu-sammen verpachtet, so bekümmert sich der rechtePachter nicht mehr darum, und hak keine Interessedabey, ob viel oder wenig gehalten werden.
Um viel Schweine, und solche gehörig gut zuhalten, muß die ganze Wirthschaft in eineb Hand
seyn.