Band 
Vierter Theil.
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r;6 Neun undzwanzkqster Brief. Henlabe.

nicht sehr darum, ob es viel oder wenig ist, und obes wirklich Nothleidenden gegeben wird.

Es giebt in dieser Gegend allenthalben sehr vieleObstgärten. Wenn ein neuer angelegt wird, sogehören in einem Kleyboden zehn bis zwölf Jahredazu, ehe er rechten Nutzen giebt, im sandigen Bodenwährt es nicht so lange. Im ersten Boden dauert er<mf hundert Jahre. Sie tragen ein Jahr ums an-dre, und dann rechnet man im Durchschnitt zehnOxhofte zu zwanzig bis fünfund zwanzig Schillingvom Acker. Zuweilen haben einige das Oz hoft aufdrey bis fünf Guineen gebracht. Auf ein Orhoftrechnet man fünf Schilling Kosten. Eine der be-sten Arten von Acpfeln zum Cyber, ist der goldnePippin (Aolösn ?is>pin) vier und zwanzig ScheffelAcpfel geben ein Oxhoft.

Herr Anderdon hat zu Henlade allerley land-wirthschaftliche Versuche mit der größten Genauig-keit gemacht/ und hat mir solche mitzutheilen dieGüte gehabt.

Lucerne.ister Versuch.

' Kosten und Ertrag von zwey Ackern.

Im Jahr 1767. wurde dieses Feld, das einemsehr fetten, röthlichen, sandigen Lcimbodcn hatte, undim vorigen Jahre brach gelegen, sieben Mal ge-pflügt, wodurch es sehr klar und rein vom Unkrautward. Letzteres glaubte man aber nur, denn ausdem Erfolg zeigte sich, daß es besser gewesen wäre,ein oder zwey Mal Rüben darauf in Zeilen zu säen,und zu behacken, wodurch man das Unkraut weitbesser getilget hätte. Den r.May ward die Lucernemit Willeys Säemaschine, die wegen des sehr lo-ckern