Band 
Vierter Theil.
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Neun und zwanzigster Brief. Henlade. 24z

einen Acker breit zu säen, der zuvor wohl vom Un-kraut gereinigt ist. Dieselbe Quantität Samenscheint nach obigen Versuchen für einen Acker iuzehnzolligen gleichweitcn Reihen nicht zuviel zu seyn. '

Alle oben angeführte Saaten sind, die Breite zu-gleich mit der Gerste ausgenommen, im ersten undzweyten Jahre mit der Hand aufgelockert, und ge-gätct. Herr Anderdon empfiehlt, daß man sie alleJahr mit der Hand- und Pferdehacke auflockern soll,so viel nämlich nöthig ist, um sie rein vom Unkrautzu halten. Die ohne Gerste breit gesäete Lucernekostete im ersten Jahr halb so viel zu gäten, als diein Zeilen gesäete.

Die in Zeilen gesäete Csparcette zeigt sich hierergiebiger, als ich sonst nirgends gelesen zu habenmich erinnere. Die beste Methode unter allen istnach diesen Versuchen sie in gleickweiken Zeilen ncun-tchalb Zoll von einander zu säen, und die schlechte-ste, sie breit zu säen, es sey nun mit oder ohneGerste. Merkwürdig ist, daß die in einem Fuß wei-ten Doppelzeilen, und mit drittehalb Fuß Zwiichen-vaum gcsäeten, vielmehr als die breit gesäeten gegeben.Der Vortheil der Esparcette in emem Boden vondieser Art ist hinlänglich bewiesen; man kann denschlechten Boden, der sich ohnehin nicht zum Getrei-debau schickt, und nur fünf Schill. werth ist, nichtbesser anwenden. Es ist nurzu bedauren, daß manihn nicht durchgängig dazu gebraucht. Es gi 'bt vieldergleichen Strecken -auf den Hügeln in Sommer-setsyire.

Bibernelle.

6ster Versuch.

Im May 1766. ward ein ehemaliger alter Obst-garten, den man das Jahr zuvor umgerissen und

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