Band 
Vierter Theil.
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«46 Neun und zwanzigster Brief. Henlabe.

„nem dürftigen Acker, der kaum fünf Schill. Werth„ist; doch kommt ihr Ertrag der Esparcette in sol-„chem Boden nicht gleich. Alles Vieh frißt ste grün„ziemlich gerne, läßt man sie aber zu Samen stehen,„so frißt es solche gar nicht. Wenn sie erst kürzlich„zu Heu gemacht worden, so fressen Kühe undPfcr-„de solche sehr begierig Die Schafe weigern sich„aber im Frühling auch nicht dafür, bis sie im Sa-nnen schießt, welches oft zeitig im April geschieht.,,Seit der Zeit haben sich diese Anmerkungen in dcnIah-ren, 7 69 und 70. bestätiget. Der Ertrag hat sich nichtvermehret. Die drey Fuß weiten Reihen haben dasMeiste, die beyden ersten Saaten sind aber auch mitder Pfcrdehacke aufgelockert worden, wenn gleichNicht so oft als es billig hätte geschehen sollen.

8tcr Versuch.

Im May 1768. wurden auf demselben Feldedrey Viertel Acker in gleich weiten Reihen, alle Malzwischen zwey Reihen Gerste gesäct. Im erstenJahre ward das Feld gegätet, und seit der Zeit jähr-lich einmal mit der Pfcrdehacke aufgelockert. ImJahr 1769. ward sie mit Ochsen, Schafen und Pfer-den abgehütet. Alle fressen solche, zwar nicht sehrbegierig, aber doch ohne viel davon zu verderben.Der Ertrag war geringe. ,770 ward sie einmal zuSamen und Heu gemacht. Der Acker gab siebenCenkner.

9 ter Versuch.

1768- ward ein Acker mit Bibernelle in gleichweiten, einen Zoll von einander entfernten Zeilenbesäet. Der Boden war eine dürftige Kleye, kaumeinen Schilling werth. Sie ward einmal aufgelo-ckert, aber der Ertrag war sehr gering.

roter