»4S Neun und zwanzigster Brief. Henlade.i zter Versuch.
1769. wurden auf demselben Felde vrey ViertelAcker, die sehr morastig waren, breit mit eben diesemGrase besäet, 1770 machte man Heu daraus, derErtrag war fünf Centncr, den zweyten Wuchs be-kamen die Schafe.
Aus diesen Versuchen zieht Herr Anderdon denSchluß, daß dieses Gras ein süßes Futter, es seygrün oder als Heu, giebt, und mit guten Nutzenim morastigen Boden breit gesäet werden kann.
Weißer Mangold.i4ter Versuch.
Im Julius i- 6 < 5 . ward weißer Mangold insehr fetten Boden gesäet. Es schoß sehrgeil fünf bissechs Fuß in die Höhe, und die Kühe fraßen es ger-ne. Auf fetten Boden läßt er sich mit Vortheilbauen, weil er da ungemein frisch und stark wächst.
Weizen reihenweise gesäet 1768.i zter Versuch.
In einem fetten rothen Leimboden, der zwanzigSchilling werth ist, wurde ein Acker besäet, zwölfschmale Beete mit doppelten Zeilen, zwölf mit vier-fachen Zeilen, und zwey mit fünffachen. Die Zei-len waren einen Fuß von einander, und die Beetefünf Fuß breit. Das Uebrige oer Breite machte nochzwey und einen Viertel Acker aus, und ward breitbesäet. Sie hatte in vorigem Jahre Erbsen getra-gen, deren Stoppel drey Mal gepflügt worden.
Den 9. und r i. Merz wurde neben den Doppel-reihen mir der Pferdehacke aufgelockert, und zwi-schen ihnen mit der Handhacke, und dieß ward imJunius und Julius wiederholt. Der Ertrag der
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