Neun und zwanzigster Brief. Henlade. -49
Zeikensaat war nach Abzug des Samens cilftehalbScheffel, der breit gesäete hingegen vierzehntehalb,folglich brachte diese um drey Scheffel mehr ein. DieKosten der erster» waren Pfund Sterl. z 5 5Der Weizen nebst dem Stroh 486
Profit r z r
Die Kosten des breit gesäeten z rr r
Ertrag an Weizen nebst Stroh 6 r z
Profit r io r
Der breit gesäete hat also sieben und zwanzigSchilling mehr eingebracht. Dieser Ertrag derZei-lensaat ist nicht zu verachten, zumal wenn man er-wäget, daß das Land während des Wachsthums der-selben so oft umgearbeitet wurde. Die gewöhnlicheMethode hat aber so viel voraus, daß dieser Ver-such der neuen nicht zur Empfehlung dienet. Dochkann die Zeilensaat des Weizens zuweilen ihren Nu-tzen haben, wenn man die Absicht hat, den Bodenrecht vom Unkraut zu reinigen.
r< 5 ter Versuch.
Cultur, Kosten und Ertrag eines Ackers Weizenin Zeilen. 1768.
Es war ein schlechtes, feuchtes, kleyiges Land,kaum fünfSchill. werth, das im vorigen Jahre Habergetragen harre. Es ward nach dreymaligen Ackern deni. Dec. 1767. in doppelten einen Fuß weiten Reihenmit einem Fuß, vierzehn Zoll weiten Zwischcnraum be-säet. Darneben säete man zu gleicher Zeit einen Vier-tel Acker breit übers Feld. Ersterer ward ein PaarMal mit der Pfcrdehacke aufgelockert, aber nichtmit der Handhacke. Der Zeilen Weizen gab vom
Q 5 Acker