Band 
Vierter Theil.
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«5» Neun und zwanzigster Brief. Heulader

Acker acht Scheffel, drey Metzen, welche nach Ab-zug der Kosten, an Pflügen, Säen und Dreschen,vier und zwanzig Schilling Profit gaben. Von dembreit gesäeten gewann man nur vier Scheffel, eSwar also anderthalb Pfund Sterl. Verlust auf einemAcker, und bey diesem Versuch war folglich der Zei-len Weizen um zwey Pfund Sterl. zwey Schillingbesser.

Herr Anderdon merkt bey diesem Versuche an,daß das Zeilensäcn des Weizens auf solchen schlech-ten Feldern, wo das breit Säen nicht gelingt, mitVortheil unternommen werden kann. Der Vor-zug des Zeilen Weizens ist in diesem Versuche sehrbeträchtlich. Vermuthlich schickt sich also die kulti-sche Ackermcthode auf dergleichen schlechten Bodenbesser, als auf sehr tragbaren, welches, wenn manblos nach der Theorie schließen wollte, nicht richtigzu seyn scheint.

l?ter Versuch.

Cultur und Ertrag von drey und einem ViertelAcker Weizen in Zeilen >769.

Der Boden bestand aus steinigterKlche, war ohnge-fähr zwölfSchill. werth, und hatte im vorigen Som-merWickcn getragen. Er ward zwey Malgcpflügk,und mit Mist, Erde und Kalk unter einander ge-mengt gedüngct. Den 10. December ward der Wei-zen in doppelten Reihen auf fünf Fuß breiten Beetengesäet. Man lockerte das Feld drey Mal mit derPfcrdehacke auf, behackte und gätete es auch. DerErtrag vom Acker war neunzehn Scheffel, welchenebst dem Stroh werth waren Pf. Sterl. 5 io 7

Kosten 4 9 r

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