Band 
Vierter Theil.
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Nenn und zwanzigster Brief. Henlabe. 251

Herr Anderdon hatte hierbcy folgendes ange-merkt: Zufälliger Weise waren zwey Beete zusam-men gepflügt, und also drey doppelte Reihen daraufgesäet. Die mittelste Doppelreihe hatte also vonder Pferdchacke keinen Vortheil. Um den Ertraggenau zu wissen, ließ er fünf doppelte Reihen, worun-ter diese dreye mit begriffen waren, besonders dreschen.Die beyden auswendigen hatten die Vortheile derPferdehacke wie das übrigeFeld gehabt. AusdemEr-trag zeigte sich, daß die beyden nächstfolgenden, dochnoch einigen Vortheil davon gehabt, obgleich die Erdezwischen ihnen und den Furchen, zwey Fuß von denäußersten Reihen nicht gehackt war.

i8tcr Versuch.

Cultur und Ertrag von drey Viertel AckerÄLeizen in Zeilen. 1770.

Der vorige Boden wurde dieß Jahr noch einmalin Zeilen gesäet. Die Zwischenräume der alten Zei-len , wurden z» dem Ende mit einem Pfluge mitdoppelten Skreichbretern gepflüget und dadurch tie-fer gemacht. Die Erde ward darauf mit einem klei-nen Pfluge wieder zurück geworfen, daß ein kleinesBeet in der Mitte des Zwischenraums entstund.Diese beyden Operationen wurden wiederholet, undhernach die Zwischenräume der alten Stoppel gespal-ten, wodurch die vorigen Beete gänzlichcherum ge-worfen wurden. Darauf egte man das Feld ein;wodurch es so klar ward, daß es weiter keines Kloffensnöthig, hatte, um es zur Saat zuzubereiten. Esward nach der Saat zwey Mal aufgelockert. Daserste Mal geschahe es im December, als sich viel kleinesUnkraut zeigte. Die Pferdchacke kam den Zeilen ssnahe, daß viel Schade dadurch geschahe. Eben ssoft ward auch mit der Handhacke aufgelockert und

gegätet.