Band 
Vierter Theil.
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Neun und zwanzigster Brief. Henlade. 25z

Kosten nicht mehr als dreyzehn Schill. oder von demAcker nur vier Schilling Profit übrig blieb.

Auf einem daran stoßenden drey Viertel Ackerward zugleich Weizen breit gesäet, der Ertrag war aberso gering, daß er gar nicht angeführt zu werden ver-dient. Dieser Versuch fällt sehr geringschätzig aus, unddieKosten belaufen sich sehr hoch. Der größte Vor-theil dabey ist der, den der Boden wegen des Auflo-ckerns in der Folge hat.

-oster Versuch.

Cultur von drey Viertel Acker Weizen inZeilen. 1770.

Das vorige Land ward abermals mit Weizen inZeilen bestellt. Auf ohngefähr einen Acker, wo derBoden am schlechtesten war, streucte man in denmittelsten Furchen vier Fuder Mist, und hier standder Weizen den ganzen Winter hindurch am Be-sten. Er ward drey Mal mit der Pferdehacke, unddas eine Mal so nahe an den Zeilen aufgelockert, daßdie Saat vielen Schaden dadurch litte. Es wardauch zwey Mal gegätet. Die Kosten find gewesendrey Pfund Sterl. vierzehn Schilling.

Gerste in Zeilen,rister Versuch.

Cultur und Ertrag von einem Drittel Acker. 1767.

Der Boden ward dürftig, kleyartig, und stei-nig, hatte das Jahr zuvor Weizen getragen. Nachzwcymaligen Pflügen ward im May die Gerste ge-säet, und zwar vier Zeilen, zwey Fuß weit, undacht Zeilen, nur zehn Zoll weit von einander. ZugleicherZeitward eben so viel landbrcit gesäet. Dieerste gieng viel stärker auf. Die breitgesäete Gerstegab nach Abzua des Samens siebenund einen Viertel. Scheffel,