Band 
Vierter Theil.
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2?4 Neun und zwanjigsierDrief. Hrnlade.

Scheffel, und die in Zeilen stcbentehalbSchefl. Be-rechnet man dieß auf einen ganzen Acker, so würdeder breit gcsäete gerade zwey Scheffel mehr gegebenhaben. Die Kosten hätten alsdenn auf einen Ackervon der Gerste inZeilen sechs und dreyßig Schilling,und der Gewinn nach dem Abzug jener zwey undvierzig Schilling betragen; von den breit gesäetenhingegen vier und vierzig Schill. folglich zwey Schil-ling mehr.

Herr Anderdon merkt bey diesem Versuche fol-gendes an: „Die Gerste inZeilen war zweywüchsig;würde aber vermuthlich die breit gesäete übcrtroffenhaben, wenn man ste zeitiger in die Erde gebrachthätte. Das Auflockern befördert nicht nur den ge-schwinden Wachsthum des Getreides, sondern hältauch dessen Zeitigung auf. Sie würden auch ergie-biger gewesen seyn, wenn alle Zeilen nur zehn Zollvon einander entfernt gewesen wären.,,

Das riefe Auflockern der Zwischenräume mit derPferbehacke, schien der Gerste nicht gut zu bekom-men, welches vermuthlich von der kurzen Zeit her-rührte, welche die Gerste im Felde war. Es scheinthingegen aus dem Ertrage des in Zeilen gesäetenWeizens, (man sehe den fünfzehnten Versuch.) daßzwölf Beete mit doppelten Reihen und mit derPfer-dehackc aufgelockerten Zwischenräumen wenig mehreintragen, als eben sovielBecte von gleicher Breite,die in gleichweiten Zeilen vier bis fünfc auf einemBeete besäet sind, außer daß über die Hälfte an Sa-men gewonnen wird, und das Land nach dem Auflo-ckern mit der Pferdehacke' für die folgende Saatum zwanzig Schilling besser ist. Es folgt aus die-sem Versuch, daß die tullische Methode den WeizeninZeilen zu säen, besser als die in gleich weiten Rei-