Neun und zwanzigster Brief. Henlade. 255
hen ist, weil das Getreide bey der letztem Art, dieihr im Frühlinge so nöthigen Vortheile des Auflo-ckernö, entbehren muß.
---stör Versuch.
In einem kleyigten, dürftigen, hüglichten Bo-den wurden 1768- im Merz, drey Viertel Acker ineinen Fuß weiten Reihen besäet. Die Zeilen wur-den mit einem kleinen Erdstoßec mit der Hand auf-gelockert. Der Ertrag war sechs und zwanzigScheffel.
szster Versuch.
Cultur von zwey Ackern Gerste. 177°.
Auf demselben Felde wurden nach zweymaligenPflügen sechzehn Beete sechs Fuß breit, jedes mitzwey Reihen, einen Fuß von einander besäet. DieZwischcnräume wurden einmal mit der Pferdehackeaufgelockert, und die Zeilen gcgätet. Die Kostenwaren fünf und zwanzig Schilling.
Haber in Zeilen.
-4ster Versuch.
Cultur und Ertrag von einem Drittel Acker.
1767.
Der Boden war derselbe von Num. ri. undhatte ein Jahr zuvor Weizen getragen. Im Maywurden vier Zeilen zwey Fuß von einander, und achtZeilen, zehn Zoll weit; zugleich darneben aber einenDrittel Acker breit gesäet. Der in Zeilen wuchsam stärksten, und ward einmal mit der Pferdehackeaufgelockert. Der erste gab neune, der letzte siebenund einen Viertel Scheffel, beyde nach Abzug des Sa-mens, folglich war bey der Zeilenmethode ein unddrey Viertel Scheffel mehr, berechnet man Kosten
und