Band 
Vierter Theil.
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Neun und zwanzigster Brief. Henlgde. 2z?

24.September abgeschnitten, und die in Zeilen den2. Octobcr gezogen. Die Gepflanzten gaben nachAbzug des Samens zehn Scheffel, die Gesäeten hin-gegen nur etwas über fünfe, folglich würden jeneauf einen ganzen Acker und sechzehntehalb Scheffelergiebiger gewesen seyn.

Nach der genauen Berechnung von Ausgabeund Einnahme, fand sich daß auf einem ganzen Ackerdieser Bohnen in Zeilen, nach Abzug der Kostenstebenzehn Schill. zehntehalb Pfennige bleiben wür-den, hingegen bey den Gepflanzten drey PfundSterling, stebenzehn Schill. vier Pfennige, folg-lich beynahe drey Pfund Sterl. mehr.

Lüster Versuch.

Ein dürftiger steifer Kleyboden. Den r?.April1768. wurden auf einen Viertel Acker drey Beete,jedes fünf Fuß breit in doppelten Reihen mir Pfer-debohnen besäet. Sie wurden mit der Pferdehackeaufgelockert und gaben zwey Scheffel. Ein ganzerAcker würde also nach Abzug von zwey Scheffel Sa-men, fünf und drey Viertel Scheffel gegeben haben.

Erbsen in Zeilen.

2 7ster Versuch.

Auf einen fetten kleyartigen Leimboden, wovonder Acker zwanzig Schill. werrh war, ward ein Drit-tel desselben in doppelten einen Fuß weiten Zeilen ge-säet. Bey einigen machte man den Zwischenraumvon zwey, bey andern von drey Fuß ; darneben warbein Drittel breit gesäet. Jede Hälfte lockerte manzwey Mal mit der Pferdehacke auf. Die breit ge-säeten Erbsen gaben nach Abzug des Samens fünfund ein Viertel, die in Zeilen nur zwey und dreyViertel, folglich jene zwey, und ein Viertel Scheftlv.Lans. ' R fel