Neun und zwanzigster Brief. Henlade. 25-
ckusmachten, vier Fuß von einander mit Rüben be-säen. Wo sie zu dick aufgiengen, ließ ich sie aus-ziehen, und auf die dünnen Stellen verpflanzen.Sie wurden mit der Hand und Pferdehacke aufge-lockert Diese neun Zeilen gaben im Februar vierund vierzig und drey Viertel Centner. Der ganzeAcker würde also drey Pfund Sterl. fünfzehn Schil-ling werth gewesen seyn, oder hätte sechs Tonnenfunfzehntehalben Centner gegeben. Fünfzig PaarSchafe bekamen zwölf Tage lang täglich zwey unddrey Viertel Centner, welches auf ein Paar sechsund ein Viertel Pfund beträgt. Des Herrn An-derdon Schäfer hielt dieß nebst dem Heu den Winterdurch für hinlänglich. Auf diese Weise könnte manbey gedachtem Ertrage fünfzig Paar Schafe achtund vierzig Tage damit füttern. Herr Anderdonglaubt aber, es sey für seine großen Schafe zu wenig.Die größten Rüben wogen neun bis zehn Pfund.
Erdrüben oder Kohlrüben unter der Erde.zoster Versuch.
Im Merz «768. wurde etwas Erdrübensame»gesäct, und im IuninS in dürftigen Kleygrund ver-pflanzt. Der Ertrag war nicht sonderlich, die we-nigsten wogen über zwey bis drey Pfund. Sie er-hielten sich aber lange frisch und wurden im Mayden Schafen gegeben, welche solche lieber als Rü-ben fraßen.
Kohlrüben über der Erde.zister Versuch.
In einem fetten, schweren, kleyigten Leimboden,wurden um die Mitte des Julius hiervon einigeZei-len in ungleicher Entfernung von drittehalb, dreyund vier Fuß gesäek, und darneben einige Zeilen Erd-
R r rüben.