z6r Sieben und vierzigster Brief.
und vermuthlich wird es dieß Mal nicht besser seyn,inzwischen ist es doch gut, sich davon zu überzeugen,und zu sehen, wir weit man die Gewißheit in diesemStücke bringen kann» Ich werde auch zugleich dieKosten der Unterhaltung der Pferde zu bestimmensuchen, cinPunkt, den die ökonomischen Schriftstel-ler selten berühren, so wichtig er auch bey der Oeko-uomie ist. Ich theile bey der Generalberechnungden Boden in drey Klassen, Sand, Leim und Kleye;die Ochsen werden dabey als Pferde betrachtet, undkommen in eine Klasse. Hieraus sind folgende all-gemeine Mittclzahlen für den ganzen bereiseten Strichentstanden:
Für einem Pflug werden gespannet Stück Vieh.
Tagewerk mit einem Pfluge Acker.
Tiefe des Pfiügens - - 4L Zoll.
Der Acker kostet zu pflügen - ^Schilf.
Auf i ooAcker Pflugland halt man 6- Stück Vieh.
Ein Pferd kostet an jährl.Untcrhalt 9 Pf. 4 Schill.
Es ist merkwürdig, daß auf dieser Reise ebenso viel Stück Vieh im Durchschnitt, vor einem Pfluggespannt werden, als auf der nördlichen. Drey undein Drittel ist im Durchschnitt viel zu viel, zumalda ein großer Strich sandige Felder hat.
Die Tiefe fünftehalb Zoll scheint geringer zu seyn,wenn man erwäget, wie tief die zarten Wurzeln fastvon allen Pflanzen gehen. Wir haben noch keineentscheidende Versuche, und ich zweifle, ob man esjemals mit völliger Gewißheit bestimmen wird, wel-che die gehörige Tiefe für jeden Boden ist. Dieje-nigen, welche für das tiefe Pflügen sind, führen ver-schiedene Beweise dafür an: ich habe auf meinerReise die Versuche des Herrn Arbuthnot, Burkeund Ducketjangeführt, welche den Nutzen davon bewei-sen,