Band 
Vierter Theil.
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Sieben und vierzigster Brief.

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sen, was wird man aber von den Gegenden sagen,wo man mit gleichen, wo nicht mit weit bessern Er-folg flach pflüget?

d Hierüber läßt sich durch Gründe aus der Ver-nunft nichts entscheiden, sorgfältige Erfahrungenkönnen es thun, wiewohl es doch alle Mal mitSchwierigkeiten verknüpft ist. Wir wollen suchen,diese anscheinenden Widersprüche zwischen den Er-fahrungen verschicdncr Wirthe, und dem Erfolgedes Pflügcns in vcrschiedner Tiefe, kürzlich mit ein-ander zu vergleichen, und zu zeigen, worinn derGrund des Unterschiedes lieget.

Man wird begreifen, daß tiefes Pflügen einebessere Wirthschaft, insonderheit wegen des mehrerndazu nöthigen Düngers erfordert, als das flachePflügen, und daß es folglich bey sehr guten Pach-tern vortheilhaft seyn kann, da nachläßige Wirthehingegen Schaden davon haben.

Beym Düngen eines Feldes, wird der Düngermitdcr durch das gewöhnliche Pflügen herum gewor-fenen Dammerde vermischt; gesetzt nun man pflü-get vier Zoll tief, und fährt zwanzig Fuder Mistdarauf, so kommt solcher unter die Oberfläche derErde von vier Zoll. Wird man wohl dieselbe Wir-kung erwarten können, wenn man bey acht ZollTiefeauch nur zwanzig Fuder darauf streuet? Ich zweiflesehr. Unstreitig muß es ein gewisses VortheilhaftesVerhältniß zwischen einer gegebnen Quantität Dün-ger, und der durch den Pflug locker gemachten Erde,welche damit bestreuet wird, geben. Alle herum-geworfene Erde muß mit Dünger vermischt, odergleichsam geschwängert werden, dieß geht aber nichtan, wenn man tiefer pflügt, und mehr Erde als

gewöhn-