Band 
Vierter Theil.
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Vier und fünfzigster Brief.

und also eine Erhöhung bedürfen. .Die Vermeh-rung der Armensteucr wird dem Uebel eben fo wenigabhelfen, weil das dadurch erhobne Geld, nicht un-parteyisch genug ausgetheilt, sondern oft denen zuTheil wird, die schon den höchsten Lohn verdienen»Sollen also die Lebensrnittel herunter gesetzt werden ?Dieß müßte im ganzen Lande, und nicht da, wo esNoth thut, geschehen: nun habe ich aber gezeigt, daßaus diesen Veränderungen nichts heraus kommt, dienicht hinlänglich zu leben haben, sind dadurch nichtgebessert; und die genug verdienen, werden dadurchzur Faulheit gereizet.

Aus diesen allen erhellet, wie ich schon oft erin-nert habe, daß unsre Polizeygesetze für die Armensehr fehlerhaft sind. Wenn bie Armen noch so un-glücklich sind, so kann man allen doch nicht in demGrade helfen, daß ein Gleichgewicht heraus käme.Man giebt zehn Schillinge unverdienter Weise aus,ehe die Hälfte gehörig angewandt wird.

Bisher habe ich immer zum Grunde gelegt, daßdie Armen wirklich Noth leiden: eigentlich behaupteich aber, daß sich dieses nicht so verhält. Es giebteinige wahrhaftig Nothleidcnde, denn es Gebt beyden klügsten menschlichen Gesetzen und Anstalten,Ausnahmen, aber bey solchen Untersuchungen alsdiese sind, wird nur von dem großen Haufen im.Ganzen geredet.

Der Bedürfnisse sind viele, mit welchem Name«soll man aber die selbstgemachten Z. E. das Thee-trinken belegen? Sollen mit den Preisen des Lohneund der Victuakien Veränderungen, die wider allevernünftige Politik laufen, vorgenommen werden,nicht zur Hausmiethe, zur Kleidung, zur Unterstü-tzung des Alters und des Unvermögens, sondern um