z6 Einleitung
§- Z2-
So ist das Feuerwesen, oder der eigentlicheStoff und Uranfang des Feuers, viel zu fein, alsdaß er vor sich allein dargestellet werden könnte, in-dem es, wegen seiner alles durchdringenden Fein-heit, in keinem Gefäße gehalten zu werden im Standeist; allein man erkennt es, wahrend seinem Fortge-hen, an seinen Wirkungen und Erfolgen, dem Lichte,der Warme, bestimmt von diesen gelindere Stuffen,durch die verschiedene Ausdehnung flüßiger und festerStoffe, und mißt sie^lso, stärkere aber durch die Ver-anderungen, welche mancherlei Stoffe durch dieselbeleiden, z, B. hart werden, fließen, u. s. w. und er-kennt seine Gegenwart , wenn es andern Stoffenfester anhängt, durch die veränderten Eigenschaftenderselben und seine eigenthümlichen, wenn es diesel-ben wieder zu verlassen gezwungen wird, z. B. dieEntzündung einiger Oele, durch rauchenden Salpe-tergeist; die Verkohlung und verschiedene Färbungentzündlicher Stoffe durch schwächeren Salpetergeist,Vitriolöl, und Seifensiederlauge; die Erhitzung desgebrannten Kalches, Vitriolöles u. m. mit Wasser;die Federkraft der, durch die Verbindung mit demFeuerwesen, zu Dünsten, oder der Luft ähnlich ge-wordenen Stoffe; und, da man keinen Grund fin-den kann, in den feinsten Theilchen des Feuerwesensnoch verschiedene Bestandtheile zu vermuthen, sorechnet man selbige zu den Uranfängen.