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tlLl. und U L lv ('».'stimmen, deren erster dem Einfalls-winkel 8 gleich, der andere der Brechungswinkel ist.
So lasten sich, wenn man den Versuch unter verschiede-nen Sonnenhöhen anstellet, Tafeln verfertigen, welcheangeben, was für ein Brechungswinkel jedem Einfalls-winkel zugehöre. !
Vermittelst dieses Werkzeugs fand Repler, daßsich bey der Brechung aus Luft in Glas, der Einfallswin- !
kel 8LK, wenn er nicht über zo° betrage, zum Bre- j
chungswinkel KLdl, wie z zu 2, verhalte; ein Gesetz,welches voir der Wahrheit wenig abweicht, und also fürLinsengläser zu Fernröhren, deren Krümmung, vom Mit-tel an bis an den Rand gerechnet, selten 20° betragt, !
ohne Fehler brauchbar war, daher Kepler die Abstände !
der Vereinigungöpunkte daraus schon sehr richtig herge- !
leitet hat. s. die Art. Brechung der Lichrstralen, Lm- !
senglaser. !
Will man eine andere durchsichtige stüßige Materieanstatt des Glases untersuchen, so kan man einen hohlenmit dieser Materie angefüllten Würfel anstatt des glaser- 'nen gebrauchen. ;
Von neuern Werkzeugen und Veranstaltungen zuMessung der Stralenbrechung s. priestley Geschichte der .
Optik durch Klügel, S. 241. f. ingl. S. z6g. f. und !weiter unten den Art. Brechung der Lichrstralen. j
. Analyse, s. Zerlegung, Zersetzung. s
ANÜMdrphose, Hnmnorptiosts, ^
Verzeichnung einer Figur, welche, auf eine vorgeschrie-bene Art betrachtet, etwas ganz anders darstellet, als siedem bloßen Auge in der gewöhnlichen Stellung darzustel-len scheint.
Man kan die Anamorphosen in optische, katoptrischeund dioptrische abtheilen.
Die optischen Anamorphosen werden, um das ve»langte Bild darzustellen, mit dem bloßen Auge, nur auseinem angewiesenen sonst ungewöhnlichen Gesichtspunkte, !
betrachtet. Kan man z. B. (Taf. l. Fig, 1 4 >) das in O