Band 
Erster Theil von A bis Epo.
Seite
108
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deutlichkeit aber, wie Sollen also zwey Fernröhre

eine gleiche Helligkeit und gleiche Undeutlichkeit (oder wasliier gleich viel jist, einerley Deutlichkeit) geben, so müssen

die Ausdrücke—— und —, mithin auch ihre Quadrat-wurzeln ^ und-^-, in dem einen eben so groß, als in

dem andern, seyn, oder die Verhältnisse bk. ? und b: kmüssen für gleich gute Fernrohre immer dieselben bleiben.Hieraus folgt nun auch, daß das aus beyden zusammen-gesetzte Verhältniß bbk: 5l' oder ? in allen gleichgu-ten Fernrohren immer ebendasselbe bleiben müsse. Diesheißt mit andern Worten: Die Quadratzahl des Durch-messers der Apertur muß sich, wie die Brennweite desObjectivglases, oder der Durchmesser der Aperturmuß sich, wie die (Quadratwurzel aus der Brenn-weite des Objectivglases, verhalten. Auch mußd : k immer einerley bleiben, oder der Durchmesser derAperrur muß sich, wie die Brennweite des Au-genglases, verhalten.

Nun fand Huygens durch die Erfahrung ein Fern-rohr gut, an welchem, in rhcinländischen Zollen aus-gedrückt, k ----- Z 6a; Z,z ; b— z war. Dies gab

^ A Eben so groß mü-

ssen nun diese Ausdrücke auch für andere gute Fernrohre

b

bleiben. Aber ausfolgt und aus—

D l

----- ss hat man 5 — ^ l>. Dies giebt folgende Regel.Die in rhcinländischen Zollen ausgedrückte Brenn-weite des Objecrivglafts dividire man durch 4 a,und ziehe aus dem (Quotienten die (Quadratwur-zel, so hat man den Durchmesser der Aperrur;zu diesem addire man noch seinen zehnten Theil,so erhält man die Brennwerte des zugehörigen