nähme tödtlich fand, auch selbst sie nicht mehr, als höch-stens cilfmal, athmen, und nach dem Athmen noch immer,selbst dicht vor seinem Munde, entzünden konnte.
Die sinnreiche Erklärung, welche Lrawford ( 2 x-per'mienrs an6 oblorvarioirL ou »iümch liear, snü rba in-stilmm^non of comkustibls kciäws, boncion. ,77g. 8-)von der thierischen Wärme und der Verbrennung gegebenbat, stimmt nicht nur mit Priestleys Behauptungen besserüberein, sondern giebt auch zugleich von der durchs Athmenerzeugten und unterhaltenen Warme des Bluts im thie-rischen Körper auf eine sehr ungezwungene Art Rechen-schaft. Nach seiner Meinung sind Feuer und Phlogistonzween besondere einander ganz entgegengesetzte. Stoffe.Das. Feuer ist entweder frey, wirkt dann aufs Gefühl undaufs Thermometer, und verursacht fühlbare Warme; oderes ist gebunden, und macht einen Bestandtheil der Körperselbst aus (st Feuer). Wird mit einem Körper mehrPhlogiston verbunden, so wird dadurch ein verhaltnißmastsiger Theil seines Feuers frey. Wird ihm Phlogiston ent-zogen, so bindet er dagegen mehr Feuer, das er aus denihn berührenden. Körpern an sich nimmt. Crawford nenntferner die Fähigkeit, Warme anzunehmen oder mitzuthei-len, specifische Wärme, deren jeder Körper desto mehrhat, je weniger Phlogiston in seiner Mischung enthaltenist. Seine Methode, die specisische Warme der Körperzu bestimmen, s. unter dem Art. Wärme, specifische.Nach Lrawfsrds Versuchen nun hat das stufigere undröthere Blut der Pulsadern, welches in den Lungen derWirkung der eingeathmeten Luft ausgesetzt gewesen ist, indem Verhältnisse 2z : 20 mehr specisische Wärme, undenthalt daher weniger Phlogiston, als das. durch den Um-lauf im Körper wieder geänderte dickere und schwärzereBlut der Blutadern. Dagegen hat die ausgeathinece Luft67 mal weniger specifische Warme, als die ciugeathmeteatmosphärische, woraus denn folgt, daß die auögeathmeteweit mehr Phlogiston enthalten lind also den brennbarer»Stof aus dem Körper ausführen müsse».