Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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hak, verdient Glauben; auch führt prieftlcy aus dein,Vossius (ve nacurs luc',5, r66r?4.) an, daß

diese Entdeckung von dem Professor Horkensins in Leiden,sey vorgetragen worden, obgleich Herr Scheibe! (Einl.in die mathemat. Eüchcrkenutniß, Th. II. S. Z26.) sagt,er habe dies nicht im Vossius gesunden.

Nach Hnygcns Nachricht fand Gnellius, daKsich (Taf. IV. Fig. 72.) bey Brechungen durch eben die-,selben Mittel die Linien LK und 60 (d. i. der gebro-,-chene Stral, und die Verlängerung des einfallenden bisait die mit dem Eiufallölothe K k-I gleichlaufende Linie Lv)in einem beständigen Verhälrm'ste befänden, wels-ches beym Ucbergange aus Luft in Glas z : 2, bey demaus Luft in Wasser 4 : z sey. Die Linien 6lL und 6 0stellen (wenn 6 v der Sinustotus ist) die Cofeeanten derWinkel 6 Kv und 6 0V vor, von welchen der erste demBrechungswinkel K6V, der zweyte dem Einfallswinkel!8 6k gleich ist, daher der Satz so viel sagt. als: DieCo?sccamen des Brechungs- und des Einfallswin-kels sind für einerley Mittel in einem beständigen:Verhältnisse. Es fehlte nur dies noch, daß SnettiuSnicht daran gedacht hatte, für das Verhältniß der Cofe--cantcn das ihm gleiche umgekehrte Verhältniß der Sinuszu subsiituiren, und so den Vertrag bequemer zu machen.

Mit dieser leichten Veränderung, und als) völlig,,wie oben bey I und ll. trug es Descarres in seiner r6z^erschienenen Dioptrik vor, ohne Benennung des Erfinders,und als eine Folge aus seinen spekulativen Untersuchungen,über die Natur der Brechung eingekleidet, ob er gleich,wie >f->,lygcns gewiß zu wissen behauptet, des GnelliusHandschriften gelesen hatte, aus welchen der Satz: DieSinus des Einfalls - und Brechungswinkels sindfür einerley Mittel in beständigem Verhältnisse,mit so leichter Mühe zu ziehen war. Monrncla, derdoch sonst den Descarres gern vertheidigt, wagt es nicht,den Verdacht dieses Plagiats von ihm abzulehnen; erführt nur an, -Huygens erkläre doch die Sache nicht

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