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Auch die Salzsäure löset das Eisen aus, ohne ihm je-doch sein Brennbares so wirksam zu entziehen. StahlsBehauptung, daß man die Salzsäure durch Anfüllung mitdem Brennbaren des Eisens in Salpetersäure verwandtenkönne, ist durch die Versuche des Düo d' Apen (Mem. cle?riN8 1769.) falsch befunden worden. Das daraus ent-stehende Eisensälz ist im Weingeiste austöslich, und giebtdadurch die goldfarbene Eifemrnktur (nnQura marcisriurea). Ohnerachtet es leicht zerfließt, schießt es dochstark eingedickt in kleine über einander gehäufte Na-deln an.
Die vegetabilischen Sauren wirken gleichfalls aufdas Eisen. Der radicale Eßig loser es auf, hangt aberdamit so wenig zusammen, daß man ihn rein abdestillircnkan, und das wiedererhaltene Eisen noch vom Magnet ge-zogen wird. Die Wcinsteinfäurc giebt mit dem Eisen denauflöslichcn Eisenweinftein, der zerflossen die rarra-ristrre Elfemiukcur genannt wird. Hiehcr gehören auchdie unter dem Namen dcrElfeimnkturen bckanntcnAuf-lösungen des Eisens in Wcinen und Obftsäftcn. DieEuftsäure oder stpc Luft löset das Eisen sehr leicht auf,daher durch das mir ihr imprägniere Wasser nur Eisen ver-mischt die Stahlwasser nachgeahmt werden, s. Gas, me-phitlfches, Gesundbrunnen. Überhaupt lösen allebekannte Säuren das Eisen, mchrentheils leicht, auf.
Die Eisenauflössngen in den mineralischen Säurensehen grün, wenn sie aber gesättigt sind, gelb aus. Sielassen alsdann im Stehen eine gewisse Menge gelbliche El-senerde niederfallen, die man Geher, Eisensafran, Eisen-kalch nennt, und welche sich weit schwerer, als das Eisenselbst, auflösen last.
Durch absorbirende Erden und Laugensalze erhältman das Eisen daraus wieder. Das feuerbeständige Lau-genfalz giebt Hiebey, wenn es frey von Brennbarem ist,einen rostarligcn, wenn es etwas Brennbares hat, einenolivengrünen, und wenn es mit Brennbarem gesättiget ist,einen blauen Niederschlug, das Berlirrerblau.