Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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Ele

Gigaud de la Fond (?r6c» 6es pbenom. eleQr.k. l. 8eä. i. 2.) erzählt, dasi er schon i?;6 eineScheibe von Krystallglas, an einer Axe gedreht, mit Vor-theil als Elektrisirmaschine gebraucht, als sie ihm aber durchden allzustarken und ungleichen Druck des Küssens zersprun-gen sey, diesen Gedanken wieder aufgegeben habe. Nacheiner Nachricht in der Allgemeinen deutschen Bibliothek(Anhang zum i z—24 Bande, isteAbth. S. 549.) istder eigentliche Erfinder dieser Maschinen planra, Stifterund ehemaliger Director des Haldensteinischen Semina-riums, der sich derselben um das Jahr 1760 bedient hat.

D. Jiigenhouß (Vermischte Schriften, herausge-geben von Molitor, 2te Aufl. Wien 1784- gr. 8. l. B.S. 172. u. f.) sagt, daß er seit dem Jahre 1764 ange-fangen habe, sich der Glasscheiben zu bedienen, weil ervon der Reibung derselben auf beyden Seiten sich viel ver-sprochen. Er habe eine noch sehr unvollkommne Probedavon dem D. Franklin und andern Freunden in Londongezeigt, worauf sie bald von Ramsden und andern Künst-lern nachgemacht worden.

Diese Maschine besteht aus einer kreisrunden Glas-scheibe, welche in verticaler Stellung mit einer Kurbel ge-dreht wird, die an einer eisernen, mitten durch die Glas-scheibe hindurchgehenden Axe befestiget ist. Die Scheibewird an vier ovalen Küssen gerieben, die ohngefähr s Zollbreit sind, und deren zwey an jeder Seite der Scheibe,an den beyden Enden ihres verticalen Durchmessersstehen.

Das Gestell besteht aus einem Brete, das man miteiner eisernen Klammer an den Tisch befestigen kan. Aufdiesem Brete stehen zwo Säulen, die mir einander paral-lel laufen und oben verbunden sind. Diese tragen in ihrerMitte die Axe der Glastafel, und an sie sind auch die Küs-sen befestiget. Der Leiter ist eine hole Röhre von Mes-sing, an deren Ende sich zwo Arme ausbreiten, welche bisnahe an das Glas reichen, und durch Spitzen am Endedie Elektricität einsammlen. Umständlicher beschreibendiese Maschine Schmidt (Beschreibung einer Elektrisir-