Band 
Erster Theil von A bis Epo.
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831
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sangbar ausübt. Es ist also nicht zu läugnen, daß sichder Elektrophor weit leichter unter der Voraussetzung zwoerverschiednen Elektricitatcn, als aus der Hypothese einereinzigen elektrischen Materie, erklären lasse.

Laoallo vollständige Abhdl. der Lehre von der Elektri-cität, dritte Anst. Leipzig 1785. 8. Zusätze des Uebersetzers.S. zo6. n. f.

Ingenhoufi elektriftl)c Versuche zu Erklärung des Elek-trophors nach der Theorie des D. Franklin in den Samml.zur Physik u. Naturg. II. V. 5. St.

Lichtenberg dritte Allst, von Erlebens Naturlehre,

Z.5Z8b u.f. Z49k u.f.

Elektrophor, doppelter. Eine von Hrn. L 'ch-renberg in Göttingen erfundene Einrichtung des Elc.tro-phors, welche dazu dient, beyde Elektricitatcn, die positiveund negative, auf eine bequeme Art gleich nebeneinanderzu haben.

Man nimmt ein Bret von Lindenholz (Taf. Vll.Fig. i28.), ohngefahr 2 Fuß lang, einen Fuß breit undeinen Zoll dick, überzieht dasselbe ganz mit Zinnfolie oderGoldpapier so, daß auch der äußere Rand belegt wird, be,festiget darum mit metallenen Nageln, welche bis in dieBelegung hineingehen, einen Rand von dünnem Holzspan,der 21 Lin. über das Bretchen hervorraget. Dieses Bret,das nun die Gestalt einer Schüssel hat, gießt man mit ei-ner Harzcomposition aus. Der dazu gehörige Deckel haltetwa 10 Zoll im Durchmesser. Man reibt nun die StelleA mit einem Hasen-oder Katzenfell, oder mit Flanell, sowird sie negativ, hingegen der darauf gelegte und berührteDeckel nach dem Aufheben positiv. Alsdann stellt manauf v einen messingnen Ring, etwa einen Zoll hoch undeben so weit im Durchmesser, und laßt aus dem von ^aufgehobnen Deckel Funken darauf schlagen, wodurch dieStelle des Harzkuchens, die der Ring berührt, positivwird. Nach jeder Operation verschiebt man den Ring einwenig mit einem Federkiel, einer Stange Siegellak, odereinem andern Nicht-leiker so, daß er etwa in acht Operatio-nen gröstentheils über den ganzen Raum L geführt worden