Band 
[Erster - Dritter Band.]
Seite
154
JPEG-Download
 

154 Oekonomische

jenen werden durch solche Ruhe alleZäferlein mitgeistreichem Nervcnsaft getränket. Bey diesenkochet ein verborgenes Feuer in dem Keim lsderWurzeln und Gräßlein, und in iedem Auge derBäume und StandenGewächse, wird der Abrißder nächsten iärigen Aeste zwar klein, aber voll,kommen gebildet, daß es hernach mit aller Gewalthervor springen kan. Man lese nur den warhaftEnglischen Gärtner Philipp Müller, aus demwir in folgendem viele GartenKunststüke anfü,ren werden, die da anzeigen, daß von vielen Ge,wächsen, die zur Blüte oder Früchte höchst lang-sam oder gar nicht zu bewegen sind, und die manvor äusserlich rauher Luft sehr sorgfältig bewart,das gewünschte zu erhalten, kein kürzerer Wegseye, als dieselbe die WinterKälte auf das äus,ferste empfinden zu lassen, doch so, daß sie vorNasse,Dünger und Winden bewart seyen. Ge,wiß das geistreiche, so die kleinste Zäserlein derPflanzen anfüllt, ihnen Wachstum und eineSchnellster Kraft gibt, wird durch die^Kältevom wässerigen abgesondert, und erfüllet die Zä,serlein reichlich, daher ist das Holz der Baumeim Winter am festesten , und auf den Frülingstießt das Wasser aus den Birken und andernBäumen am häufigsten.

Und

ImWaffer macht: ärmlich die empfindlichste Akku«

luvk, welche, indem sie a«f die Hij« kommt, daS

Relfwerdru der Gewächse befördert.