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[Erster - Dritter Band.]
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222 Oekonomische

aber die Baumsäge, und doch das Meser zumabebnen darauf. Der Schnitt muß gescheheni. mir Festhaltung des Asts und Baun», daß eran der Wurzel nicht verzerret werde, r. Er mußeben seyn, ohne Riß und Splitter, weder amHolz, noch an der Rinde. z. Der Schnittmuß bey einigen mit Vaumwachs bedekt werden,so man wohlfeil von schwarzem Pech und Schaf«unschlitt macht, ein wenig Terpenthin darunterthut und alsdenn warm appliciret. Esgeschichtaber 4. das Schneiden meistens nahe über einemAuge, da denn der Ast, so aus dem zurük gelas«senen Auge wächßt, mit dem amBaumstehgndcnabgeschnittenen Teil geschikt verwächßt. SolcherSchnitt muß 5. von einer langlichten Figur, undfast allezeit schräge seyn, und heißt der Rehfußoder Ziegenfuß. Es gilt aber 6. nicht gleich,ob ich den Schnitt aufwärts oder abwärts füre;denn mit jenem bekommt man meistens einen auf«wärts steigenden, mit diesem einen abwärts oderetwas horizontal laufenden neuen Ast: welchesan Spalieren und Zwergbäumen sehr viel zu be-deuten hat, nachdem nemlich das Auge zunächstan meinem Schnitte stehet, hinein - heraus« oderseitwärts, nach dem werden die neue Aeste zu ste-hen kommen, und wie ich sie gebrauche, so richteich mein Beschneiden darnach ein. 7. Fast al«les Beschneiden muß hinter dem Holzauge, und

nicht