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i Pflanzen-Historie. 249

! BrunnenkresseS ist wohl in Acht zu nemen, daß^ er wohl abgewaschen und gerelnlget werde, we,j gen des Froschleiches und gewisser Wafferspin,nen, die nach verschiedener Iarszeit sich darinaufhalten. Der Nuze dieser Kresse ist in dembeliebten Salat, so wol als in dem wie Kohl ge,kochten Kraut, welches seine gröste Schärfe inder Brühe lässet, zu suchen. Der Landwirtbraucht es über das gebrühet und im Gesott zuvielcrley Vieharzney, als zum Exempel in derfcharbökischen Lungenfaule der Kühe, welchendie Brühe davon mlt Nuzen eingeschüttet wird;und wo die Menge gar zu groß, gibt es, häu,fig aus dem Wasser gezogen, und mlt andernFlußkräutern und Morast, verwesen und auege,froren , den besten Dünger auf hizige Felder.Hiebey aber ist folgende Erinnerung sehr wohlzu merken r wenn die Kresse in einem fließendenWasser überstanden und zu faulen anfängt, viel,mehr aber, wenn bey andern in fiicffenden Was,fern wachsenden Pflanzen sich dergleichen zuträgt;so nemen solche Wasser, ob sie gleich einen zim«lkchen Ablauf haben, (was wird denn bey stillste,henden geschehen) eine faulende äzende Eigen«schaft an sich, also daß das Vieh, vielmehr aberdie Soldaten so es trinken, die schlimmste Fäu«lungsfieber davon bekommen, dergleichen ist ieneGuarnisongkrankheit, febr!s enciemis, die ehe«

Q 5 dessen