Band 
[Erster - Dritter Band.]
Seite
250
JPEG-Download
 

-zc) Oekonomische

dessen in Phllippsburg manches Iar erbärmlichgrwütet, dergleichen Exempel ich auch einmal inden klemoires 6s I'^csäemie 6ss 8ciencer6c ksris, gelesen. Sonst aber in der Arzneyist die Kresse von vielfältigem vortreflichem Nu,zen. Zwar nicht so kräftig wider den Scharbok,wie es unerfarne ohne Unterscheid anpreisen, undoft damit schaden; es wäre denn der kalte Schar,bok, in dem sie freylich zuträglich ist : sondernvornemlich in verstopften Gekrößadcrn, Nieren,und Brustkrankheiten und was damit verbunden.In Krautersuppen ist die Kresse allein oder mitBachbungen, Sellerl, Körbelkraut und Maslke,ben, in langwierigen Husten, und andern Brust,oder auch hypochondrischen Zuständen, sehr gutbefunden worden. In der Gliederkrankheit undansezenden Wassersucht, hat man oft die besteWirkung; sonderlich in der leztern, wennauchnoch Wachholderbeer, und welscher Kümmel un,ter den Trank gethan worden. Wenn vor einigeNaturen die Kresse in den Brühen zu blähend odervor den Magen etwas widerlich seyn will, so kander Gebrauch derselben dadurch erleichtert wer,den, wenn man die zerhakte Kresse mit ein wenigrecht frischer Butter über dem Feuer abröschet,oder prögelt, und solche alsdenn erst geziemendaufkocht, mkt Beymischung etwas Wein und Ey,erdokter. Der Arzneygebrauch der Kresse war