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[Erster - Dritter Band.]
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218 Oeconomische

unnützbar gemacht, die Würze aber im Boden et,was locker gerissen, und zu einem Windfall dispo,uirt wird. Und was schlägt ein grosser Baumnicht nieder, den man dem Eigenthums. Herrnaus seinem dichten Holz abschwatzt ? Welch eineschädliche Thüre wird auch nebst den Winden demSchnee nicht dadurch aufgethan ! Endlich ist esauch darum was vortrefiichcs, daß ein Wald, derzu Oberholz gezogen worden, in seiner Dicke er-halten bleibe, weil die Adern oder Jahre solcherBäume viel enger und zärter beyiammen stehen,und seine Jahrwuchse oder Ringe viel dichter undfeiner seyn, auch selten ein Riß, Harzgallen, Eis-kluft , oder dergleichen in solchen Stämmen an,getroffen wird, welches dann ihren Werth sehrerhöhet. Da hingegen ein alter Baum, der infreyem Felde alleine stehet, zu möglichst ansehuli»chem Stamm gewachsen, grobädrig und vollerHerzadern gefunden wird , weil er den Windenund Kältenen auf das äusserste ausgesetzt gewesen.Dahero derselbe mit grossem Schaden oft wederzu Bau noch zu Nutzholz, sondern bloß zum Ver-brennen zu gebrauchen. Wie lang man demnach«in Wäldlein zu Oberholz oder Stammholz sollwachsen lassen, das lehrt einen jeden der gesundeStand seiner Bäume, die Beschaffenheit des Bo-dens, die grössere Liebe vor die Erben, die gnädigeBewahrung GOttes vor der Nothwendigkeit, neueGebäude aufzuführen, rc. §. 19.