Band 
[Erster - Dritter Band.]
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Schlagholz nutzen will, und der glückliche Anflugdesselben vor Augen ist, so macht man eine Abthei-lung des ganzen in zwanzig Theile. Und nachzehen Jahren wird der erste Theil umgehau- n, dochso, daß man etliche derer schönst und bestgewach,fenenStämme stehen lasset, die man Lastreiseroder Oaimraitel nennt, auf fünf und dreyßigbis fünfzig Schritt ins Gevierte allezeit ein Stück.Das folgende Jahr wird das zweyte Theil gleich-falls genutzt, und so kommt man nach zwanzigJahren wieder an das erste zwanzigste Theil, wel,ches indessen wieder zu nutzbarer Grolle erwachsen.Die beym ersten Hau gelassene Lastreiser sind nunzu Voi stanvern worden, welche dann nach be,fundenen ihren guten Eigenschaften wieder gescho-vet, und wenn man zum drittenmal das Holz nu-tzet, als Haupt-Bäume an »sehen seyn, die mannoch durch einen Periodum fortlaufen lassen kann,doch werden solcheStämme niemal so schön werden,als die, so im Oberhoiz gewachsen sind. Ja bis-weilen sind solche reservirte Bäume dem Unterholzschädlich, wie dann der erfahrenste Herr Döbeldie Rothbuche einen Wolf des Unterholzes nennet,wann yran sie in cinemSchlagholz ?u einem Haupt-Baume fortwachsen lassen. * Was vor Bäumezu einem Schlagholz am dienlichsten, ist eine Frage.Es kommt hier vornrmlich auf den Boden an.

Der

* Oetonomische Nachrichten erster Band p. ,15.