Band 
[Erster - Dritter Band.]
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Pflanzen «Historie.

Der nasse und feuchte giebt die Erle, Ahorn, Bireke, Weide, Pagel, Aspen, Hagenbuche; dertro»ckene auch die Birke und Hagenbuche, aber vor»nemlich die Eiche, * Rothbuche, Castanie, Hasel-staude, Linde, wild Obs, rc. Zugleich nistlen sichviele Staudengewächse als ungebetene Gäste mitein, die aber doch auch vielen Nebennutzen haben,als der schwarz und rothe Hollundcr, die Hagen»butten, Dornschlehen, Mehlbeer oder Weißdorn,Wasserholder, Erbishöfen, Schwelten, oderPat»schnrpen, rc Der Nutzen eines Schlagholzes istaber nicht nur das Brennholz, sondern es kannauch viel Gutes zu allerhand Landwirthsckafrlich»und Handwerkerischen Instrumenten daraus gezo»gen werden, wie wir anderswo zu vernehmen ha-ben ; denn aber find solche Schlaghölzer zur Gra»serey und Hutung vortnstich zu gebrauchen, in,dem sie besonders gut Gras geben, nur muß darVieh, zumal die Pferde, die gar hoch langen köns«en, nicht zu frühe hinein gelassen werden, ehedas aus denen Sommerlatten neu erwachsendeHolz - und Lodenspitzen zu einer rechten Höhe ge»kommen, welches demnach wohl nach dem dritten2«hr geschehen, jedoch zu Druckung der armen

Unterthanen

* So wird im Braunschweigischen die Eiche als Strauch,holz tractirt, und wann sie ein wenig erstarket, nahean der Erde abgehauen, und aus ihren Stämmen undWurzeln nahe Ausschlag erwartet. Liehet sehr kau,picht. Ebenders. iv. x. 8,r.