Band 
[Erster - Dritter Band.]
Seite
229
JPEG-Download
 

Pflanzen-Historie. 229

wo nur Kienholz wachet; ein Wald aber auf derEbne giebt ehergrasichr Holz, wiewohl an mitt-lern Bergen, wo es selbst Berg auf gehet, derglei-chen hiesige Eisenburgcrwäldlein seyn, welchesman am Slikein-Berg wachsend nennet, noch mehrHolz als auf der Ebene kommt, weil dort einBaum seinen Gipfel unter den andern sticht. Wannalso vorn Avflug an, ein Wald, wag der Bodenvertragen kann, sorstmäßig wächset, daß kein Rehdurch die Baume dringen kann, und es ein Tan-nenwald wäre, so werden sich die Bäume vonMannshöhe an, oder als Picktannen zu reinigenanfangen, durch eine natürliche Säuberung, daßdie unterste Aeste immerzu von selbst abfallen, undman also dasjenige kostbare Holz dereinsten be,kommt, welches Bretter ohne Aeste giebt. Daserfordert endlich, wcrs erlebt, eine Zeit von neun-zig Jahren, da endlich ein Wald sorstmäßig ange-hauen werden kann. Bis dahin aber dürften vonunserm Anflug hundert Stämme gegen «inen ab-gehen. * Man betrachte jetzo nur einen MorgenWaldung, wie viel unzahliche Picktannen er prä-sentirt, nach zwanzig oder dreyßig Jahren findetman noch auf besagtem Platz zwölf bis funfzetzenSchock, oder sieben hundert und zwanzig bis neunP z hundert

* Siehe Herrn Christian Böserrs schönes Werk :0e.ne.sie tzaushaillu gs pnncjpis zum Berg rc. undForstwesen, toi. Leipzig, -75t-