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Oeconomische
Hundert Stück Laiter» und Lattcnbäume: und wannVierzig bis sechzig Jahre voll worden, werden aufgemelbtem Raum dritthalb oder drey Schock, dasist , hundert und fünfzig bis hundert und achzigdrey und vierspännige Bäume, nach verlassenenachzig oder hundert Jahren aber nur neunzig bishundert und zwanzig schöne sechs und achtspännigezu zählen seyn. Also von der Mannshöhe an er»stickt der Vorsprung, d.i. der stärkere Wuchs, denschwächer«, oder was zu viel lst, und diesen erstenAbgang nennen wir zuerst Bohnenstänglein, an de,ren Stelle, wo Raum und Oefnung sich zeiget, derNachwachs tritt, und so gehet- immer fort. Je,doch bleibt die Regel, daß man aus einem solchenWalde nichts grünendes nehmen, sondern das Ab-sterben erwarten solle, und das recht langsam undgedultlg. Ob aber, wo einige Tannen von denAesten fich nicht saubern, man solche abhauen solle,damit man doch endlich die kostbare Bretterblöckeerhalte? das müßte wohl vorsichtig, nicht zurHarzzeit, und dann auch so geschehen, daß der Astnicht nahe am Stamm, sondern eine Spanne da-von weggeschickt abgeschnitten würde. Wie aber?ist die Besaamung besser, so die Natur thut, oderdiejenige, so nach der beliebten Sylvicultur diemenschliche Hand verrichtet? In grossen Förster»ist jene unstreitig besser, so gewiß ais möglich: inöden kleinen Flecken aber diese löblich, practicabel
und