Band 
[Erster - Dritter Band.]
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z6 Oeconomische

§. 27.

Wir werden jetzo in dem Schlußdiscurs desdißmaligen SpazicrgangS die allerwichtigste Ar-beit der Baumschule durchgehen. Und gewiß istsie ungemekn wichtig, dann es trift Gewächse an,deren Dauer sich über hundert Jahre erstrekt. Wiegroß ist also der Schade, wann die Arbeit miß,linqt, oder nachläßig verrichtet: und wie vortreff-lich ist der Nutzen, wann der Zweck auf die besteArt erlangt wird. Ein gar grosser Theil derWohlfahrt eines Landes liegt daran, wann vielund gesundes Obs darin« gebaut wird. Man rechnees i) nur aus diesem; einer der vormaligen vor,nehmsten und obersten Kayserl.? Feldärzten * ver,sichert, daß wann ein Drittel der vortrefflichenKayjerk. Armee vom Scharbock aufgerieben wor,den, so seyen diejenigen ohne den mindesten An-stoß geblieben, die viel und gern gekochtes dürresObs gegessen. ReiffeS Obs mit Maaß, undWasser trinken genossen, wird auch niemal die ro-the oder weisse Ruhr verursachen, sonst würde siekein saugend Kind, und keine Person, die sich desObstes gänzlich enthält, wie viel alte Leute thun,so offt ausstehen müssen. Aber bey zu HeisterSommerszeit nächtlicher Weile entblössct liegen,und bey schwülen Tagen alle Stunde, jährende,die Zunge bizlende Getränke trinken, ist die

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* Krsmeriis'frsügtu prodgnOmo 6« scnrbuko, in 4t.