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56 Oeconomische j

ren Spizen, die Hülsen, so sie zuvor hatten. Das °bemerken die Vogel bald, und gehen darauf loß.Da ist dann die erste Sorge in ihrer Wartung,daß von jenen nicht viel zarte Spizen in derKernschul abgebissen werden. Die andere Arbeitdabey ist, daß man von denen Keimen, so näher alsdrey Zoll beysammen stehen, immer die Schwä-cheste ausziehe und wegwerffe. Nach diesem mußdas Unkraut fleißig und subtil weggenommen,hernach auch zu seiner Zeit der einfallenden Trüknedes Bodens mit gehörigem Wassersprengen odergiessen, nach dem es die Noth erfordert, begegnetwerden. Manchmal will eine schnelle Sonnen-hitz eine Verbrennung drohen, da machet manSchatten mit Einsteckung einiger Lanbäste. Esfallen hier zwey Fragen vor: was zu thun wäre,wann von solchen vor einem Jahr schon gesäetenSaamen sich noch nichts zeigen wollte? So sollteman die Saat samt der Erde wenden, und gleich-sam nochmalen aussäen, ob etwa sich vielleichtdarauf ein schnellerer Wachsthum zeigen möchte.Wie es dann einige bey gesäeten Dornschlehen mitFleiß so gemacht haben *. Wann aber die Saatm Frühling geschehen, und bald hernach ein sol-cher Plazregen erfolgt, der die Erde Felsenhartderb geschlagen, daß kein Keimen dadurch Plajhaben dürfte; so wäre hier eine Walze über

sol,

* kelpj. Sammk. i. c.