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Pflanzen-Historie. m

K/Kri6a? oder eine Zwltterpflanze, zwischen Prk-muln und Auriklen seyn *, indem die Blum undBlättlein auch manchmal gepudert erscheinen.Auch die Gartenprimuln, wo auf einem Stiel ei-ne Blume stehet, wächset in der Wildnuß in En-gelland **, und in der Schweitz ***: und eine beyConstantinopcl ****, welche gar viel Ipecies inGarten abgegeben. Was besonders ist an denenj Gartenprimuln, vor allen andern Blumengewach,

! sen, daß einiger ihre Blumenkelche sehr schmal zer-schnitten, und fünf oder mehrmal aufgeschränzt,einige denselben wie die Blume sechsten gefärbtund gestaltet vorkommen, daß es stehet als wanneine Blume in der andern stekte, daher Hr. Bro-ckes sagt:

Es scheint biß Blümchen nicht vergnügt,

! Nur einzeln GOttes Mächt zu zeigen:

Sie läßt, zu ihres Schöpfers Preise,

Auf eine wunderbare Weise,

Aus einer jeden Blum, ein andre Blume steigen,Hierin» ist ihr im BlumenreichFast keine Blume gleich.

Diß deucht mich, zeiget mir nicht nur,

Wie unerschöstich die Natur

An

* ttslleri Lnumerst. LtlrplUm ttslvet. p. 484.

** klor» Lsntsbri^ien;.

*** ltsller, I. c. p. 482.

**** Lsrctüclieel'urcsruw.Loerbsv.lnäexl.p. 198.