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Verhältnisse Europens zu studieren. Savoyen,in unaufhörliche Plackereyen mit Genua verwickelt,sucht auf Kosten dieses gesunkenen Staates, sichW für die Opfer zu entschädigen, die es erst kürz-lich durch den Vertrag zu Lyon an Frankreich hat-^ te bringen müssen. Der Pabst endlich sieht sichdurch die gebieterischen Zeiten gezwungen, dasÄ' geistliche Interesse durchaus dem weltlichen vorzu-ziehen und über der Aufrechthaltung der Em-il- heit der Kirche, die Erhaltung der Einheitihil des Europäischen Staaten - Systems gänzlichzu vergessen.
Die Nordischen Reiche, damals noch in gerin-ger Verbindung mit dem Süden, sind gänzlichch, mit sich selbst beschäftiget. Dänemark bedarf derRuhe, um unter der sanften Regierung ChristiansVII. die Wunden zu heilen, welche religiöse undM politischen Unruhen ihm geschlagen hatten. Schwe-nk den wird durch einige aus einander folgende Throni» Revolutionen in einen Krieg mit Pohlcn, undch» dann bald daraus in noch zwey andere mit Da-« ncmark und Rußland verwickelt. Da nun keinedieser Mächte jetzt noch einiges Uebergcwicht überdie andern hat, die übrigen Europäischen Nei.che aber wegen ihres ganz passiven Zustandes die, . nordischen Angelegenheiten, welche doch schon da-mals für das südliche und westliche Europa von^ hoher Wichtigkeit sind, ganz aus den Augen las-sen, und Rußland mit der Europäischen PolitikAp und Cultur noch ganz unbekannt ist, so bleibt derauf diese Art isolierte Norden für jetzt noch blos