dtzl würde es erst gethan haben, wenn in dem Iah-IG: re 1672 die Pmsomption des herrschsüchtigen Lou-üisi vois der Republik der vereinigten Niederland«hk> nicht noch gerettet hätte? Wurde der weise Rath> hik des grossen Türenne *) befolgt, so war Hollandohne Rettung verlohren, und Frankreich zugleich'tzp Herr der Spanischen Niederlande und aller dsut-esehen Länder jenseits des Rheins. Die unter Col-XIV. bert sich so schnell und so furchtbar entwickelndel und Marine **), aus deren Schooße damals schon ein»-- /
Üben Jnterresse so vorthellhast, daß Ludwig XIV. selbst' bey einem entscheidenden Übergewicht seiner Waffen keine»e« besseren ffch hätte wünschen können.
>rr ck «) Türenne war unstreitig bey weitem der größte Feld»nisjzl' Herr des r/ten Jahrhunderts. Wer die Geschichte seiner
« Feidzüge zu studieren vermag, wird sich eben so oft vv»der Richtigkeit und strengen Cvnscquenz in seinen strate-i,. zischen Combinationen, als von ihrer Kühnheit überraschtfinden. Kein Feldherr hatte den wahren Geist des neuernP« Europäischen Kriegs-Systems so richtig aufgefaßt, als Tü-»M renne; sein ungewöhnliches militairisches Genie war sei-. z« «em Zeitalter vorausgeeilt, und alle seine Operation^ Plä«
, k»; ue scheinen durchgängig dem Ende des achtzehnten oder
k»., dem neunzehnten Jahrhundert anzugehören.
**) Unter Ludwig XIII. hatte Frankreich noch nicht einmal eine hinreichende Anzahl Küsten Schiffe, um die See,räuber z» verjagen und seine Küsten gegen ihre Lerheruu-driN? gen zu schützen. Auf die dringendsten, oft wiederhohltenDorstrllungen des Parlemcnts von der Provence würd«' ' endlich im Staatsrathe beschlossen, sieben Schiffe in Ho l,land zu kaufen, welche aber in dem folgenden Iahr^schon wieder von den Engländern genommen wurden. Un-ler der Leitung des Cardinalü Richelieu ward bald nach-, !>V iz