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Ueber den Geist und die Folgen der Reformation besonders in Hinsicht der Entwickelung des Europäischen Staaten-Systems : Als ein Seitenstück zu der von dem National-Institut zu Paris vor einigen Jahren gekrönten Preisschrift des Herrn von Villers / Friedrich von Kerz ; Maximilian Prechtl
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gierungs-Geschichte deweißt den großen, nicht sel-ten übersehernen Unterschied zwischen einem, durchsich selbst und durch eigene Kraft wirklich großenRegenten, und Jenem, der blos als ein Abglanzfremder Größe einen erborgten, obschon allgemeinblendenden Schimmer von sich wirst. — Mit der fe-sten Zuversicht eines, seiner eigenen Kraft sich be-wußten Künstlers, sucht, schafft, und wählt der Er-ste sich die Werkzeugckund Gehülfe seiner Macht,formt und gestaltet sie nach seinem Bilde, ziehtsie zu sich herauf und haucht ihnen seinen eige-nen lebenden Geist ein. Der Andere wartet de-müthig bis eine günstige Natur ihm etwas Vor-trefliches zuschickt. Dieses empfängt er zwar dank-bar auk den Händen des Zufalls, folgt aber als-dann mit einem sich selbst täuschenden Stolz ganzblindlings der fremden ^Zmpulsion, und eröffnethiedurch nicht selten dem verderblichen Spiel derkleinern Leidenschaften einen grenzenlosen Spiel-raum. — Der Erstere drückt jedem seiner Wer-ke, jeder seiner Handlung einen gemeinschaftlichen,nicht zu verkennenden Stempel auf, nämlich denseines eigenen kühn comainirenden und mit stetsungeschwächterKrast ausführenden Geistes. Beydem Zweyten trägt jede Regenten-Handlung einanderes Gepräge. Die glänzendsten Erscheinun-gen sind blos abgebrochene Rapsodien. Alles er-scheint nur Stückweise. Der Zweck wird nichtdeutlich erkannt, nur höchstens dunkel gefühlt, undkein fester, sich überall selbst aussprechender Planverbindet die einzeln Erscheinungen zu einem gros

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