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Ueber den Geist und die Folgen der Reformation besonders in Hinsicht der Entwickelung des Europäischen Staaten-Systems : Als ein Seitenstück zu der von dem National-Institut zu Paris vor einigen Jahren gekrönten Preisschrift des Herrn von Villers / Friedrich von Kerz ; Maximilian Prechtl
Entstehung
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' ^ Traktate auf das mannigfaltigste verflochten, dien-^ te es den französischen Grenzen zu einem weither-vorspringenden, unverwundbaren Bollwerke. Diesnstemmäßige Neutralität der Schweitz hatte nurVortheile für Frankreich und konnte übrigens doch^ nicht länger dauern als Letzteres es erlaubte. Woll-M ^ auch Oesterreich als Feind gegen die Schweißauftreten, so konnte Es nur auf sehr langen, vonseinen eigenen Ländern weit entfernten Operations-"dP Linien gegen dasselbe wirken; zu dem bot.ihm auchnirgends die Schweiß sichere Angriffs-Punkte dar.Echi Dieselbe von Deutschland aus anzugreifen, konntejede am Oberrhein zusammengezogene französischeU- Armee mit aller Bestimmtheit verhindern; solcheM aber gerade zu von Tyrol aus angreifen zu wollen,-lwt wäre eben so viel gewesen, als eine Armee durch einM Nadelöhr marschiren zu lassen. Wenn aber auchW Tyrol, welches doch nicht bis aus den heutigen Tagauch nicht einmal nur ein zweckmäßiges Defensions-> System erhalten hatte, ') schon in jener Periode,

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8G *) Es ist eine sonderbare evntrastirende Erscheinung, daßjM in einer Evoche, wo die Kriegskunst so sehr erweitert undZE« bereichert worden, und über dieß die Kenntniß der. strate-gischen Wichtigkeit Tyrvls sich in einer lo langen ReiheLck von Fcldzügen vollständigst entwickelt hatte, diese in jedem-M-! Krieg für Süd - Deutschland, Italien, Oesterreich und z»m

M, h Theil auch für die Sckwcitz so bedeutende Militär - Provinz

tz A bisher gänzlich ausser aller Acht gelassen wurde. Der Ver- fasser, den ehemalige Dienstverhältnisse mit der Topvgra-pbie Tyrol«, mit seiner innern Stärke und Verfassung undmit dem kraftvollen Charakter der an sich gewiß redliche«