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einige Theile der Erden ganh zerrissen/ zersprenget/ verßrncken/ über der-gleichen große und weite Salhberge in der Erden das Wasser gegangen/welches Saltz nach und nach mit der Zeit aufgelöset/und also dadurch dasMeer salhig worden. Und scheinet auch dieses die Ursach/ warum nem-lich das Meer nicht überall gleiche yuancicät von Saltz bey sich führet/als z. E. der Linus komicus, das^kareLalticum, Linus?innicus, ge-ben gar wenig Saltz/ und ein Pfund kaum ein halb Loch: die West-Seevon der Elbe bis in Holland/ und der Canal zwischen Holl-und England/tst einlökhig r Hingegen die Spanische See und das >4are meciirerra-neum ist zweylöthig. Man pfleget hier zwar einzuwenden/ daß das Meersaltziger gegen Mittag als gegen Mitternacht sey/weil an den Oertern/ ienäher sie dem Lguacori liegen/ die Dvnnenhitze stärckere Operation thut/vnd durch Anziehung der Feuchtigkeit das Meer saltziger machet. Al-lein daß von der Sonnen Wirckung dieses nicht entstehe/ erhellet unterandern daher/ weil alsdenn das Meer circsXguacorem noch saltziger seynwüste/ welches doch nicht geschiehet. Auch reichet die yuanrirät Wasser/so vermöge derHitze in die Lufft gezogen wird/ und den Regen conttirui-ret/bey weitem nicht zu/daß das Meer an diesen Orten gedoppelt saltzigerwerden solle. Und ob es gleich in den warmen Landern etliche Monat«mriuuirlich heiß ist/ so pflegt es auch hernach wiederum etliche Monathäuffig hinter einander zu regnen. Ist derowegen nicht ungereimt zuurtheilen/ daß in den großen äittriÄibus, da die See viel mehr saltzigerals an andern Orten ist/ marrices und minerseLslis foslilis in der Er-de unter dem Wasser sich befinden. In Norden/ England/ Hollandwird kein See- oderVoie-Saltz gemacht. Das beste in Spanren zuHgamaäa, das allerschänste zu Laäix, zu Lr.l^ucar: In Portugal bey 8c.Dbes, oder Lerubal, irem zu I-,iläbon, im ^lari me^icerraneo bey tvlala»xa, in der Ansul ^L^orca, r^inorca: In Franckreich wird auch welchesgemacht zu KockeI1e,ln1I ä'OIeron, welches aber das schlschteste/schwarh/unrein und kleinkörnig r In Italien machet man auch Meer« Saltz zu^ncons. Die Art solches Meer- und Boie-Saltz zu prXpamen ge-schiehet also: Es wird nemlich im Sommer/im Junio, )u1io und ^.u-Zutto, da es sehr heiß Wetter ist/und wemg zu regnen pfleget/das Meer-wajjer bey der Flut in weite Platze/ so mitThone beschlagen/ in gewisseHöhen eingelassen/ da es alsdenn durch die Hitze der Sonnen sich setzetund coa^uliret. Wenn nun eine lange Zeit ein warmes Wetter ist/wird viel und schön Saltz gemacht/ ist auch alsdenn wohlfeiler; Wennaber viel Regen emfället/ wird wenig gemacbet/ und steiget denn derPreiß. Das Französische/sonderlich aber das Spanische Saltz/wird weit
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