Band 
[Erster Band]
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u. einzuführende Gewerbesteuern. 64z

zu der Accise bey. Sie betrifft also die Armen undUnvermögenden am meisten, eine Sache, die dergerechten Gleichheit, der bey den Abgaben so nöthi-gen Proportion des Vermögens und des Gewinn-stes,und überhaupt allen vernünftigen Cameralgrund-

> sähen und der offenbaren Billigkeit, gerade entgegen

li ist.

Wenn die Steuern und Abgaben einen sichernj und unbetrüglichen Grund haben muffen, wie wiroben erwiesen haben; so entdecken mir abermals einHauptgebrechen an der Accise, das auch ihre größtenGönner nicht laugnen können. Die allervorsichtig-j sien Maaßregeln werden niemals verhindern, daßi nicht raufend Wege übrig bleiben sollten, wodurch

> die Accise hintergangen werden kann; und so wiedie Accisanten die Accise bekriegen können; so werden

!> auch die Einnahmebedientcn allemal tausenderleyGelegenheit haben, Unterschleif zu machen. DieH weisesten Einrichtungen sind hier vergeblich; undich möchte sehen, wie man es einrichten wollte, ums einen Acciscinnehmer, der keinen Contrvlleur hak,s zu verhindern, daß er nicht wenigstens von allenFremden, die Accis errichten, einen großen Theilder Einnahme unterschlagen könnte.

Der, Unterschleif der Accisbedienten ist auch aufverschiedene Art möglich. Alles kömmt hierbey aufihre Taxe und die Strenge an, womit sie den Acci-, sanken begegnen. . Wie will man es demnach ver-hindern, wenn sie Geschenke nehmen, und durch dieFinger sehen? Zwar die Unterthanen werden auchdurch diese Geschenke in Contribution gesetzet. Al--

v. Ilisti 6 St. S S lein