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646 i. Betrachtung über die Accise

dahero vor keinen dem allgemeinen StaatSvcrmö-gen und der Wohlfahrt des gemeinen Wesens un-schädlichen Contributionsweg gehalten werden könne.Allein da doch gleichwol die Accise in vielen Län-dern statt findet; so ist es leicht zu erachten, daßman sie nicht ohne starke, wenigstens höchstschein-bare, Gründe angenommen hat. Es ist also nö-thig, daß mir diese Gründe untersuchen, und damitwir sie mit aller möglichen Stärke vortragen; sowollen wir eö mit den Worten des Herrn ProfestorStiebriß, als eines der neuesten Vertheidiger derAccise bewerkstelligen. Er redet aber in der obengedachten Abhandlung §. 26 in, dem 4zsten Stückeder hallischcn Anzeigen folgendergestalt davon.-„Ganz„anders steht dieses mit denen dem preußischen Sce-pter unterworfenen Ländern, worinnen außer den^.Abgaben von den unbeweglichen Gütern und dem„gewöhnlichen Schußgelde und andern leichten),0neribu8, die Accise eingeführet ist; wodurch man,',auf eine fast unmerkliche, wenigstens doch nicht„empfindliche Art, ohne Gewalt und Erecution von„allen und jeden, 'sie seyn wer sie wollen, doch nachHeines jjedeR Eonsumtion, welche-seinem Gukbefin-,>den und Verkehr lediglich anheim gestellet bleibt,„promteS Geld bekömmt, und die Staatsangelegen-heiten damit bestreiken kann, wobey jedoch dem'handesherrn die Hände ungebunden bleiben, theils„Fremden, sobey uns sich niederlassen wollen, theils„andern, entweder aufimmer, oder auf einige Jäh-rte , eine allergnädigste Immunität zu ertheilen.„Außer angeführten Vortheilen der Accise ist noch

„beson-