U- einzuführende Gewerbesteuern. 647
„besonders zu merken, daß dabey der Sparsame„die Früchte seiner Sparsamkeit, welche ihm bey„der Anlage auf das Gewerbe nichts hilft, genieße:„denn hier giebt er nur von dem, was er wirklich„verzehret. Ja wenn auch jemand durch sein übles„Haushalten heruntergekommen wäre, so kann er„sich noch enger einschränken, und da kömmt ihm„seine Menage wohl zu statten, welches ihm aber„bey einer Gewerbesteuer keine sonderliche Erleichte-„rung verschaffet. Hingegen kann sich derjenige,7,welcher mehr daraufgehen läßt, oder gar verschwen-det, nicht entbrechen, bey seiner ungleich stärker»„Konsumtion, auch ein mehrers zu erlegen. Es„ist quch die Accise ein heilsames Mittel, die Ein-„bringung fremder, überflüßiger und nur zum Ver-derb des Vermögens abzielender Waaren zu steu-„ren; wodurch denn das Geld mehr in dem Lande„behalten und den einheimischen Manufacturen„nachdrücklicher aufgeholfen wird. Sie trifft ferner„auch die Reisenden, welche auf diese Weise den„Einwohnern die Last tragen helfen müssen. Sie„erpresset nicht auf einmal so große Summen, son»„dern fordert jederzeit nur etwas geringes: Sie nö-thiget keinen zum Verkaufe seiner Güter, wie bey„andern Steuern geschieht; und weil der erste Käu-fer die Accise entrichtet, so merken es diejenigen,„welche von ihm kaufen, oft gar nicht, daß sie„Accise geben. Sollten dadurch nicht Fremde ge-„reizet werden, von solchen Orten zu ziehen, wo„man in einem Termine so gleich viele und große„Steuern geben muß; und werden sich dieses aus-Sö z «wär-