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[Erster Band]
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u. einzuführende Gewerbesteuml. 649

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Wenn man die Accise als einen leichten Wegpreiset, auf unmerkliche Art zu kleinen Theilen ohneExecution bereitestes Vermögen aufzubringen ; s»ist in diesem Satze verschiedenes Falsches und Wah-res nebeneinander anzutreffen. Falsch ist es, daßdie Accise den Unterthanen unmerklich, oder nichtempfindlich sey. Wenn der arme Unterthan voneinem Scheffel Getreide, das er erst durch vieleMühe und Noth mit Dreschen oder anderer Arbeitverdienet und zusammen gebracht hat, zwey, drey>vier und mehr Groschen Accise entrichten soll, dieöfters den achten oder sechsten Theil des Wertherdes Getreides ausmachen; so empfindet er, beuchemich, dieses mehr als zu hart; und er sieht sich öf-ters genöthiget, von seinem wenigen geerndtetenoder mit Dreschen verdienten Getreide etwas zuverkaufen, um die Accise aufzubringen; da er dochsolches im Frühjahre, oder kurz vor der Aerndte zurhöchsten Noth selbst gebrauchet hätte. Nicht allemaber der Armuth, sondern auch vermögenden Leu-ten fällt die Accise empfindlich genug. Ein mittel-mäßiger Krämer, wenn er mit seinen eingekauftelrWaaren von der Messe kommt, und er soll, eheer einmal recht auspacken darf, dreyßig, fünfzigund wohl hundert und mehr Thaler auszahlen; si>fühlet er, es beucht mich, nur allzusehr. Die Ac.cise ist also nur bey Kleinigkeiten unmerklich, z. E»wenn Eyer, Butter und Küchengewächse zumMarkte gebracht werden. Allein wie wenig machtdieses in den Acciseinkünften aus; und muß mandenn eine Sache nach ihrem mindesten Theile be-trachten ? Ss 4 Ehen