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[Erster Band]
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658 i. Betrachtung über die Accise

dadurch nicht gebessert, wenn die Fremden noch soviel im Lande aufgehen lassen. Nun sollte dieseszwar mittelbarer Weise auch den Unterthanen zugutekommen Wenigstens, daß sie selbst nicht so vielAbgaben zu entrichten, oder mit der Zeit eine Er-leichterung zu genießen hätten, wenn der Staatmehr bereitestes Vermögen gesammlet hätte, alsder ordentliche Aufwand und ein proportionirlicherSchatz in Nothfällen erfordert. Allein, wo ge-schieht dieses? Das sind fromme Wünsche, diein das Lehrgebäude der platonischen Republik gehö-ren. Uebrigens wenn auch der Beytrag der Frem-den den Unterthanen zu statten käme; so helfen siedoch, was die Consumtion anbetrifft, nur mittel-barer Weise die Lasten tragen; und dieses findet beyeiner Gcwerbesterrer gleichfalls statt, was sie abervon ihren Gewerben im Lande entrichten, das kannman durch die Zölle ebenfalls von ihnen erheben.Es entsteht also auch hieraus kein Vorzug vor dieAccise.

Wir haben nunmehr» genugsam gezeiget, daßdie Accise weder mit denjenigen Grundregeln über-einstimmet , die vermöge der Wohlfahrt des Staatsund der Natur der Abgaben bey Einrichtung derSteuern zur Richtschnur genommen werden müssen;noch andere genügsame Gründe vor sich hat, diederen Einführung oder Beybehaltung anrathenkönnten; wie denn alle diejenigen Gründe, welcheder Herr Professor Stiebritz zu deren Vertheidigungangeführet hat, von keiner Erheblichkeit befundenworden. Wir kommen also nunmehro auf das

dritte