Band 
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66a i. Betrachtung über die Accise

so war es freylich billig, auch diese zu dem großenAufwande des Staats nach einer gerechten Propor-tion das Ihrige beytragen zu lassen. Diese Leute nunsind gemeiniglich von zwey Hauptbeschaffenheiten-Entweder sie treiben beständige und offenbare in dieAugen fallende Gewerbe, und gewinnen mithin unterdem Schuhe des Staats, da denn auf diese ihreGewerbe billig Abgaben geleget werden können;oder sie nähren sich theils von allerley Landarbeit undTagewerken, wie es ihnen zufälliger Weise ange-tragen wird, theils aber leben sie bloß von den In-teressen und Renten ihrer außenstehenden Capitalienund andern Einkünften; und diese werben am bestendurch eine Kopfsteuer, die nach Unterschied ihresStandes und ihrer Lebensart eingerichtet werdenmuß, zur Mitleidenheit in den gemeinen Lasten ge-zogen. Jedoch hier haben wir es haupt sächlich mitden Steuern auf die Gewerbe zu thun, die wir alsoetwas mehr zergliedern müssen.

Die Steuern auf die Gewerbe können vornehm-lich auf zweyerley Art statt finden. Man kann ent-weder die Waaren und Materialien womit sich dieGewerbe beschäfftigen, desgleichen die daraus ent-stehenden Produkte mit Abgaben belegen, oder mankann die Gewerbe selbst, nach Maaßgebung ihrerGröße, Wichtigkeit und Gewinnstes, zum Grundeder zu entrichtenden Steuern sehen. Die erste Artist hauptsächlich dasjenige, worauf die Einrichtungder Accise beruhet, deren Gebrechen wir in dem vor-hergehenden genugsam gezeiget haben. Man siehtauch gleich auf den ersten Anblick, daß es nicht

wohl