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[Erster Band]
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66s i. Betrachtung über die Accise

Gewinnst eines jeden Gewerbes zu berechnen. Nungestehe ich zwar ganz gerne, daß diese Berechnunggar nicht leicht ist: allein daß sie mit so unüberwind-lichen Schwierigkeiten verknüpfet seyn sollte, als derHerr Professor Stiebrih meynet, das kann manin der That nicht behaupten; und ich hoffe das Ge-gentheil zu zeigen. Zuerst muß man wissen, daßes bey der Einrichtung dieser Gewerbesteuern garnicht nöthig ist, den Gewinnst auf das allergenaue-sie und gleichsam auf einen Pfennig zu berechnen.Dieses ist bey keinem ContributionSanschlage erfor-derlich, und auch in der That nicht möglich. Beyden Steuren auf die Aecker nimmt man an,daß in guten Feldern mittelmäßiger Gegendenfünf Körner geerndtet werden, ob sich gleichin den meisten Jahren, sonderlich bey guter Bear-beitung des Ackers die Erndte um ein Drittel, ja zu-weilen um die Hälfte höher zu erstrecken pfleget.Allein eben deshalb sehet man einen so mäßigen Ge-winnst zum Grunde, damit die Abgaben um soweniger zu Bedrückung der Unterthanen gereichen.Sodann muß ich anmerken, daß in einem wohl-eingerichteten Staat ohnedem alle Jahre richtigeTabellen gemacht werden sollten, wieviel in jederStadt Manufacturiers, Fabrikanten, Handwerkerund andere Gewerbe an Hauptpersonen, Gesellen,Lehrjungen, Bey- und Neben-Arbeitern vorhan-den sind, was sie vor Materialien verarbeiten, undwas sie kosten; ob sie dieselben aus dem Lande neh-men, oder außerhalb einführen; was und wieviel sieWaaren und Produkte jährlich bearbeiten und her-vor«