Band 
[Erster Band]
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664 i. Betrachtung über die Accise

den Preiß derjenigen Waaren an die Hand geben,so aus fremden Landen eingeführet werden; dahero,wie wir schon vorhin erinnert haben, genaue Extracteaus den Zollregistern gemacht werden müssen. Wennman nun den Preiß im Verkaufe dargegen hält, dergleichfalls bekannt ist, und einen gewissen Abgugvor die Kosten der Fracht und der Zölle macht: sokann wahrscheinlicher Weise bestimmet werden, wie-viel vom Hundert Gewinnst der Kaufmann zu er-halten pfleget. Ob nun zwar die Kaufleute nichtvon allen Waaren gleich gewinnen; so ist doch diesegenaue Bestimmung gar nicht nöthig, sondern wennz. E. der vortheilhaftigste Handel zwanzig vomHundert, der schlechteste Handel aber sechs vomHundert einträgt; so kann man einen Mittelge-winnst von zehn bis dreyzehn vom Hundert in derBerechnung zum Regulativ annehmen; und aufdiese Art wird der Gewinnst der ersten Hauptartder Gewerbe so wahrscheinlich, als es zu der Ein-richtung der Gewerbesteuern nöthig ist, allerdingsbestimmet werden können.

Die zweyte Hauptart der Gewerbe, nämlich diezugleich handeln und arbeiten, kann man wieder inzweyerley Classen eintheilen. Sie verfertigen dieWaaren, so sie verkaufen, entweder durch eine gro-be und leichte Zubereitung, oder es ist viel künstli-che, mühsame und weitläuftige Arbeit dabey nöthig.Bey der ersten Classe den Gewinnst zu bestimmen,macht gar keine Schwierigkeit. Denn man weiß"z. E. bess dem Becker, wie viel der Scheffel Ge-rreA kostet, .wie viel Mehl er daraus erhält, und wie